Für das diesjährige Treffen wurde der Wilscheider Hof in Düppenweiler / Saarland ausgewählt. Der Hof wurde allen Ansprüchen gerecht, vom gemütlichen Gästezimmer bis zur Wiese, auf der gezeltet werden konnte. Auch die Fahrzeuge der Teilnehmer mussten bei dem wechselhaften Wetter und der Hanglage zeigen, wofür der Allrad zu gebrauchen ist.
Die meisten Teilnehmer sind am Freitag angereist. Um vor dem wechselhaften Wetter sicher zu sein, wurde ein großer Pavilion den Hang heraufgetragen. Bis in den späten Abend trafen immer wieder Fahrzeuge ein, die Zelte wurden aufgebaut und danach traf man sich dann zum Gespräch mit den anderen in einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer.
Am Samstag morgen wurde der regnerische Tag mit einem Frühstück bei Bonito begonnen und im Anschluß wurden erst mal die Finanzen durch Hovianer geregelt.
Der offizielle Teil wurde um 12:00 Uhr begonnen, alle Teilnehmer wurden durch Ingo begrüßt und das Programm für den Tag wurde besprochen. Es war eine Gruppenausfahrt mit je 3 bis 4 Fahrzeugen über eine ca. 80 KM (bei Einhaltung der Wegstrecke!) durch die Umgebung des Saarlandes geplant.
Die Teams setzten sich mit zeitlichen Abständen in Bewegung und das Abenteuer Kartenlesen begann. Auch wenn die Führungsfahrzeuge teilweise die falsche Richtung einschlugen, selbst diese Strecken brachten die CAMEL-Trophy ein wenig näher.
An verschiedenen Stationen mussten Fragen zur Umgebung beantwortet werden. Es wurden Waldlehrpfade sowie die Saarschleife angefahren und auch das Wetter wurde immer freundlicher.
Der Vorstand hat sich an den spektakulären Wegstrecken für Video- und Fotoaufnahmen positioniert. Unser Ingo durfte 1 Stunde auf dem Hochsitz ausharren, bis der erste L auf dem Feldweg vorbeifuhr. Auf dem französischen Teilstück gab es eine langgestreckte Steigung, welche bei dem aufgeweichtem Boden klasse zu fahren war.
An der kleinen Burg Esch wurde Station gemacht und es gab Kaffee und Kuchen (nochmals Dank an alle Spender), welcher von allen gerne angenommen wurde, denn die gesamte Tour dauerte bis zu 4-5 Stunden.
In der kleinen Sandgrube vom Wildscheider Hof mussten die Fahrer einen Wasserbecher auf dem Tischtennisschläger in die Hand nehmen und mit Ihrem L über einen Sandhügel fahren, was nach jedem Versuch schwieriger wurde.
Alle Teilnehmer konnten Ihre Fahrkünste in der Sandgrube ohne Bedenken ausprobieren. Selbst als Ingo seinen L in einem schmalen Schlammloch versenkte, war Hilfe zur Stelle.
Ursache für diese Aktion war ein abgerissenes Reifenventil.
(Kleine Ursache, große Auswirkung)
Der Ersatzreifen wurde montiert und Ingo fuhr den L zum „Kärchern“. Ingo, Siegfried und Karsten wollten unbedingt den Reifen wieder lauffähig machen, und so begann eine Abendbeschäftigung. Der Reifen wurde ausgewaschen, ein Ersatzventil wurde mit viel Mühe aus einem alten Rad herausgebaut. Die Bremsanlage wurde gereinigt und der Reifen wieder mit Luft befüllt. Es war fast 22:00 Uhr, als Ingos L auf allen vieren wieder den Hügel erklimmen konnte.
Vor dem Abendessen wurden die Preise der Gruppenausfahrt verlost, eine Auswertung konnte nicht mehr stattfinden. Das Video vom selben Tag wurde nach dem Abendessen vorgeführt und alle hatten ihre Freude daran. Danach setzte man sich um das Lagerfeuer herum und jeder hatte etwas tolles zu erzählen.
Das Wetter an diesem Samstag Abend war uns wohl gesonnen, somit konnten wir alle trocken (von aussen) in die Schlafsäcke steigen.
Der Sonntag morgen war nebelig und feucht, aber bis zum Gruppenfoto hatte die Sonne die Wolken aufgelöst. Um alle Fahrzeuge auf das Foto zu bekommen, brauchte man Geduld und Zeit. Aber mit der Unterstützung aller Beteiligten konnten wir auch dieses Treffen mit einem tollen Foto zum Abschluss bringen. Das beste Foto wird noch ausgewählt.
Um 12:00 Uhr wurde der offizielle Teil von Ingo beendet, am Zeltplatz wurde zum letzten Mal der Grill angefeuert.
Wir bedanken uns beim Wilscheider Hof für die tolle Unterstützung!
www.wilscheiderhof.de
Bericht: Ellih
Einen besonderen Dank an Ellih für diesen tollen Bericht.
Fotos: Redneck, Bonsai, Amuwib, Ellih
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