Erlebnis in Tensfeld
Ein Bericht von Kastor

Mitsubishi Ralliart hatte geladen und jede Menge Mitsubishifahrer und Fans trafen sich zur Auftaktveranstaltung im schleswig-holsteinischen Tensfeld, bei Bad Segeberg. Auf einem Motocrossgelände eines ortsansässigen Vereins hatte sich Mitsubishi Deutschland für die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Ralliart Tour 2003 eingemietet.
Auch Mitglieder des L200-Club Deutschland hatten sich die Veranstaltung ausgesucht um zum einen Motorsport zu erleben und zum anderen aktiv dabei zusein.

Tensfeld


Auf dem weiträumigen Gelände war sogar das Zelten gestattet und die verschiedenen Vereine die in großer Teilnehmerzahl vertreten waren, bauten sogar richtige Wagenburgen mit ihren Wohnwagen auf.
Vom L200 Club waren Tino, Ingo ( Mister L200 himself) und Charlie (Kastor) als Teilnehmer gemeldet.
Nach Abgabe der Nennungsunterlagen beim Veranstalter und dem (lästigen, meinte kastor ) anbringen der Sponsorenwerbung auf den Fahrzeugen wurden die Teilnehmer bereits am Freitag zur technischen Abnahme gebeten. Mit der Hilfe und Unterstützung von verschiedenen anderen Teilnehmern wurde diese Hürde mit Bravur genommen und dem Start am darauf folgenden Samstag stand nun nichts mehr im Wege. An diesem Vorabend der Veranstaltung konnten die Teilnehmer zu Fuß den Parcours besichtigen. Hier wurde es immer stiller unter den Fahrern weil für uns Neulinge das nicht alles einsehbar war wo denn nun der L200 seinen Weg machen sollte.
Der Samstag brach herein und die Fahrer enterten die Fahrzeuge und stellten sich brav an den einzelnen Wertungsprüfungen an, bis sie von Sektionsleiter in die Prüfung gewunken wurden. 

Tensfeld

In der Wartezeit, während ein Anderer sein Glück versuchte, konnten noch wichtige Tipps von Anderen "alten Hasen/ Häsinnen" eingeholt werden und sogar die Teilnehmer auf der Wertungsstrecke beim Fahren beobachtet werden, wobei der ein oder andere Kniff ausgespäht wurde. So hilft z. B. ein sog. Kabelstraps am Gitter der Frontscheinwerfer den äußersten Rand des L 200 nicht nur zu erahnen, sondern auch, beim peilen zwischen den Parcoursstangen, exakt zu wissen wo das Gefährt anfängt.
Dann war es soweit, Tino und sein Beifahrer stürzten sich in die Prüfung, und wussten bereits, das hier rasen und powerwheeling nichts bringen würden, Getriebereduktion auf  4L und sachte zwischen den Stangen mit Holzkugeln darauf, damit der Kommissar weis wann er Punkte notieren darf, hindurchgefahren.

Tensfeld

 Die übrigen Teilnehmer beratschlagten sich und gaben sich untereinander Tipps, wie das Eine oder Andere besser oder gar cleverer gemacht werden kann. Ach und, Wendekreise sollten in solchen Prüfungen auch beherrschte werden, denn für Rückwärtsfahren und das Stehen bleiben, wenn denn mal was nicht passte, gab es natürlich, auch, Strafpunkte. Wobei zu bemerken ist das die teilnehmenden Fahrzeuge zu Beginn einen sogenannten Handicapfaktor bekommen, um technische und andere wertungsrelevanten Dinge in Einklang zu bringen und ein möglichst objektives Wertungssystem bei der Hand zu haben.

Anschließend folgte Ingo mit Beifahrer Kastor 

Tensfeld

 

und der dann anschließend Kastor mit Beifahrerin Anna den Sektionen.

Tensfeld

Wenn ein Teilnehmer nicht bei seinem Fahrzeug war, die Karawane vor den Sektionen aber weiterzog, so übernahmen andere wartende Teilnehmer das "vorrücken" der Warteschlange, ..ein toller Service.

Im Verlauf des Wertungstages wurden dann Sektion nach Sektion, insgesamt 8 an der Zahl von jedem Teilnehmer durchfahren. Erstaunlich war zu erleben, wenn man vorher nicht so das rechte vertrauen zum L200 gehabt hat, was die Geländetauglichkeit angeht, zu erkennen, was das Wunderwerk alles kann. Selbst neueste Modelle des Pajero mussten mit all ihrer High-Tech-Ausstattung passen und mit durchdrehenden Rädern die Sektion geschlagen aufgeben.
Gut, man muss auch so fair sein und zugeben das in der ein oder anderen Sektion die kurzen Fahrzeuge dem ellenlangen L200 einfach was die Wendigkeit und Agilität angeht, überlegen sind. Da fehlet dem L200 einfach Hubraum oder ein Sack voll PS, sorry Kw.
Was die technischen Dinge im Verlaufe der Veranstaltung angeht, hatte sogar die Firma Pirelli eine Stand aufgestellt, der den Teilnehmer den kostenlosen Test von Reifenprodukten ( A/T  und MUD ) auf passenden Felgen anbot, incl. gratis Radwechsel, Supersache. 

Tensfeld

Außerdem bekommen die Teilnehmer von Pirelli Reifen zu Vorzugspreisen, wenn sie innerhalb der Veranstaltung einen sog. Pirellipokalentscheid mitfahren.

Am Abend war der Tag geschafft und alles wartete auf die Siegerehrung. Diese Flotte Ehrung wurde von Ralliart-Mitarbeitern locker und witzig durchgezogen und viele Profis und Newcomer gingen an diesem Abend mit Pokalen und Sachpreisen nach Hause.
Für uns "Jungfrauen" vom L200 Club blieb ein ganzer Haufen Erfahrung und fröhliche Stunden im Kreis Gleichgesinnter und beim nächsten mal im niedersächsischen Bramsche stehen wir hoffentlich auch mal auf dem Podest.

Danke an Kastor für den tollen Bericht! 
Weitere Bilder folgen demnächst...

 

          

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